Nach dreistündigem Flug von München nach Moskau und einer vierstündigen Autofahrt bin ich nun in Shuya, meinem Domizil für die nächsten Wochen, angekommen.
Schon mitbekommen habe ich einen Stau auf russisch, wobei dort jeder fährt, wo gerade Platz hat, ob dieser Platz zur Autobahn gehört oder nicht. Doch irgendwie regelt sich dies alles selbst und es geht dann auch doch recht flott weiter.
Auch interessant ist, dass an russischen Tankstellen erst gezahlt und dann erst getankt wird. Als ich dem Fahrer erklärte, dass dies bei uns zuhause anders abliefe, lachte er und meinte, dass dies hier wohl so nicht funktionieren würde.
Ich bin in einem Haus der Firma angestellt, für die ich hier arbeiten werde. Alles bestens und nach Aussagen meines Mitstreiters Tom (der mich auch hier in Empfang genommen hat) sind wir hier wahrscheinlich „das einzige Privathaus mit Internet“.
Wir waren gestern auch schon ein Bier in Shuya trinken und zwar in einem Lokal, welches lt. Tom den vielsagenden Namen „Jeder Tag Feiertag“ hat.
Werden morgen irgendwohin eine Kleinigkeit Essen gehen und mal so richtig ausschlafen, die Reise war doch anstrengender als gedacht.
Freue mich jedenfalls schon auf Montag, wenn die Arbeit losgeht.
So long,
Gregor
P.S.: Habe noch eine Karte angefügt, damit man auch mal sieht, wo ich denn überhaupt in der russischen Provinz unterwegs bin…
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servus gregor, hab gar nicht gewusst, dass du jetzt schon da oben bist, bis wann bist denn du jetzt weg?
wünsch dir viel spaß beim arbeiten auf russisch.
gruß simon