Anchorage und weiter nördlich

Servus!

Sind vorgestern noch ein wenig in der Stadt herumspaziert und haben uns dann abends auf ein paar Bierchen zu Mickeys zurückgezogen – fein wars!

Fruehmorgens dann ab zum Flughafen, damit wir unseren 6 Stunden dauernden Flug nach Anchorage erwischen. Da wir ja auf Standby-Basis fliegen
(sprich: ist noch Platz im Flieger, kann man mit, sonst bleibt man da), wissen wir oft nicht, wie unsere Chance aussehen, noch mit dem Flieger
mitzukommen. Gott sei Dank war auch diesmal genug Platz am Flieger und wir wurden sogar in die bessere Klasse gesetzt – super! Wir ließen es uns
also bei viel Platz und freien Getränken gut gehen – ich versuchte mich an einer Bloody Mary, die aber etwas stärker ausfiel, als ich dachte und mich so schnell ins Traumland beförderte.

In Anchorage angekomen, haben wir auch gleich Papa getroffen, der schon mit dem Mietauto aus uns wartete. Gestern machten wir uns auch gleich Richtung Norden auf und haben die unglaubliche Schönheit der Weiten Alaskas erfahren dürfen – wir haben dann auch in Talkeetna übernachtet. Insofern ein lustiger Ort, da dort nur gute 500 Menschen leben, der Ort aber ein wichtiger Anlaufpunkt für die Touristen ist, die sich auf eine Flugtour zum Mount McKinley begeben oder für Reisende, welche mit der Alaska Railroad diesen riesigen Bundesstaat erkunden.

Heute morgen dann rauf zum Denali Nationalpark. Denali ist der indianische Name für den Mount McKinley, dem höchsten Berg Nordamerikas. Fast noch spektakulärer als unser Besuch im Nationalpark selbst war aber die Fahrt dorthin. So fährt man stundenlang durch nicht enden wollende weite Landschaften, welche sich vor dem Park links und rechts zu einem großen Tal erheben.


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Nach einem kurzen Hike im Park machten wir uns dann wieder auf den Weg nach Anchorage. Nach einem kurzen Einkauf und einem Abendessen liegen wir nun im Hotel und lassen den ereignisreichen Tag revue passieren. Morgen dann ab nach Anchorage, wo wir noch eine Nacht verbringen und dann übermorgen früh nach Yakutat aufbrechen.

Durch unsere Reise auf die anderen Seite des Kontinents hat sich natürlich auch die Zeit noch mal verschoben: Wir sind jetzt 10h hinter unserer Zeit in der Heimat, was mir auch noch ganz nett zu schaffen macht.

Also, hoffe, wir haben morgen wieder Internet,

read you,

G

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