Nachdem der erste Versuch zu Fischen heute eher in die Hose ging (2 Bisse, sonst nix), möchte ich hier mal kurz unseren fahrbaren Untersatz vorstellen, der mit seiner 5,4 l Maschine doch ganz nett anreisst. Sehr interessant dabei ist, dass das vollständige Strassennetz in der Umgebung von Yakutat nur ca 200 km umfasst.
Der Ort hier ist nicht vom Land aus erreichbar – wie zuvor schon erwähnt gibt es nur zwei mal am Tag einen Flieger und einmal im Monat eine Fähre. Dafür ist der Flughafen so dimensioniert, dass auch Riesenflugzeuge hier landen könnten – ein Überbleibsel aus dem kalten Krieg, in dem Alaska wg seiner geographischen Lage ja durchaus eine wichtige Rolle gespielt hat.
So darf ich heut ein paar Bilder vom Ötztal/Tirol-Mobil präsentieren, welches unbeirrt seine Runden in Yakutat dreht – das Auto wurde übrigens letztes Jahr in den “Lower 48″ erworben und von Seattle aus mit dem Schiff heraufgebracht. Der Händler des Vertrauens war ein einarmiger Iraker, der schon mal in Deutschland gelebt hat – nach zähen Verhandlungen über Auto und Versicherung wurde man sich schlussendlich doch handelseins und der Wagen konnte seine noch lange Reise antreten.
So ist auch das Auto ein gutes Beispiel dafür, wie schwierig die Beschaffung von irgendwelchen Dingen hier oben ist – außerdem ist alles viel teurer.
Alsdenn, hoffe, vor unserer Abreise noch mal von Fisch berichten zu können und wünsch euch noch einen schönen Tag,
read you!
G
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